Um Blip.fm nutzen zu können, musste man bisher immer den Browser geöffnet halten. Blipster holt Blip.fm nun auf den Desktop. Und das funktioniert recht gut, wie ich finde.
Mit dem Programm, das für die Adobe Air-Plattform geschrieben wurde – also unter MacOS, Linux und Windows gleichermaßen funktioniert – kann man nun direkt neue Lieder empfehlen. Neben den Standardfunktionen, die man braucht, um Blip.fm zu bedienen, wurde Blipster um einige sehr interessante Funktionen erweitert.
So ist es möglich, in den Einstellungen einen Standardtext zu definieren, der immer geblipt werden soll. Dabei kann der Interpret und der Titel als Platzhalter verwendet werden. Vor dem Absenden, kann trotzdem immer noch der Text des Blips geändert werden, ebenso wie die Interpreten- und Titelbezeichnung des jeweiligen Liedes. Letzteres ist dann hilfreich, wenn die Lieder falsche ID3-Tags hatten und sie deshalb von Blip.fm nicht richtig angezeigt wurden.
Wer viele Lieder empfehlen möchte, kann einen “Blip Queue” einrichten. Das ist ein Zwischenspeicher in den alle zukünftigen Blips abgelegt werden und der selbstständig in einem bestimmten Zeitabstand (30sek – 10min) die Blips versendet. Usernamen werden automatisch vervollständigt, wenn sich der entsprechende User in den eigenen Hörern oder Favorite DJs befindet. Gespielte Lieder können auf Last.fm gescrobbelt werden (was aber momentan noch recht buggy sein soll). Last.fm kann aber auch für die Musiksuche verwendet werden.
Alles in allem bietet Blipster interessante Funktionen, die das Leben als Musikempfehler sehr vereinfachen. Aber auch zum reinen Hören der von anderen Blip.fm-Usern vorgeschlagenen Liedern ist Blipster hervorragend geeignet.






