iTunes ist ein Musikverwaltungsprogramm für Windows und OSX. Die iPods und iPhones werden mit iTunes befüllt und neue Musik kann über den angebundenen iTunes Store gekauft werden.
Mit Version 10 wurde unter anderem die Oberfläche aufgeräumt. Die Icons auf der linken Seite sind jetzt eher farblos. Über die Einstellungen auf der Registerkarte “Allgemein” und dem Punkt “Symbole für Quellen anzeigen” lassen sich die Icons allerdings auch ausblenden. So wird auch mehr Platz geschaffen. Apropos Platz: Auf derselben Registerkarte kann auch die Schriftgröße für die Titelliste und die Navigation geändert werden. Die Möglichkeit, Albencover links neben der Titelliste ist nun per Knopfdruck rechts oben erreichbar. In der unmittelbaren Vorversion ging dies nur über den Menüeintrag “Anzeige > Cover immer einblenden”.
Neu ist “Ping”, ein soziales Netzwerk, dessen Sinn mir noch nicht so ganz klar ist. Man muss sich explizit anmelden und kann dann nur drei Genres wählen, anhand derer entsprechende Musik vorgestellt werden soll. Alle Lieder oder Alben, die in iTunes mit Sternen bewertet werden, werden im Profil entsprechend dargestellt. Beim Klick auf ein solches Album öffnet sich ein Fenster und man kann dieses Album — wie überraschend — nochmal kaufen. Wie bescheuert ist das denn? Der Sinn einer Community rund um meine Musik ist in meinen Augen der, neue Musik zu finden und sich ggf. über Musik auszutauschen. Und das geht bei last.fm erheblich besser, zumal diese Seite auch ohne Player aufgerufen werden kann. Leider wird es eine direkte Integration von Last.fm in iTunes wohl nie geben, denn Apple ist drauf und dran, ein eigenes Universum um die eigenen Produkte aufzubauen.
Und in Version 10 gibts ein neues Programmicon. Wer deswegen iTunes nicht mehr in der Taskleiste findet, kann sich dieses Windows-Icon herunterladen und via “Eigenschaften von iTunes” als Standardicon setzen. Wer das Icon als Bild möchte, kann es sich von hier mitnehmen.






